THOMAS MEYER-WIESER

Thomas Meyer Architekten GmbH
Thomas Meyer-Wieser, dipl. Arch. ETH / SIA / BSA
Bünishoferstrasse 39, 8706 Feldmeilen
t +41 44 923 54 96 / m +41 79 664 17 23

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Vorlesungen

»Vom Dschungel zur städtischen Hochkultur«
Studienreise Iran, 5. bis 19. April 2020

Wasser ist der Quell allen Lebens. Dass im Iran, welcher landläufig mit grossen Wüsten in Verbindung gebracht wird, unberührte Urwälder wachsen, ist dem Elburs-Gebirge am Kaspischen Meer zu verdanken. An dessen steilen Abhängen steigen die Wolken auf und es regnet ausgiebig. Die menschliche Besiedlung und die Entwicklung der Gartenbaukunst musste sich in den trockenen Gebieten des Irans hingegen mit dem Mangel an Wasser beschäftigen. Besiedeln im Orient entspricht nicht unseren westlichen Vorstellungen. »Urbar machen« in Europa heißt »roden«, eine »Lichtung schlagen« in der Gebäude, als Einzelbauten oder zu Reihen zusammengesetzt, errichtet werden. »Urbar machen« im Orient heißt: »pflanzen«, eine »Oase anlegen«, einen »Ort bewohnbar machen«, üblicherweise an einer Quelle oder in einem Wadi gelegen, in dem Höfe und Plätze aus einer weitgehend ungegliederten Masse ausgestanzt werden. Auf der Reise ins nördliche und östliche Iran werden wir diesem Spannungsbogen folgen und den Einfluss des Wassers auf Siedlungen und auf die Vegetation nachgehen.

Detailprogramm und Anmeldung über: Vom Dschungel zur städtischen Hochkultur
in Zusammenarbeit mit: silvatur reisen GmbH


»Die Poesie der Vernunft«
Studienreise zum italienischen Renaissance Garten, 03. bis 10. Mai 2020

Der Garten also als Modell, als Lehrstück, gar als Experimentierfeld des Städtebaus? Diese offenbar weit verbreitete und akzeptierte These soll anhand dreier Studienreisen zum Experiment der europäischen Gärten und Landschaft überprüft werden: »Die Poesie der Vernunft«, der italienische Renaissance Garten, »Die Magie der Form«, französische Architekturgarten und »Die Geometrie der Pittoresken«, der englische Landschaftsgarten. Neu war in der Renaissance die unmittelbare Wahrnehmung der Landschaft und der Natur um ihrer selbst Willen durch einen nun auf sich selbst bezogenen, im Zentrum dieser Welt stehenden Menschen. Ein schönes Bild hierzu liefert Petrarca, der als erster Mensch der Neuzeit einen Berg nur wegen der Aussicht besteigt und sich dabei selbst findet. Es ist diese Dualität des extremen Selbstbezugs einerseits und der gleichzeitigen Öffnung der Ferne, d.h. der Welt gegenüber, die den frühen, humanistischen Renaissancegarten bestimmt. Die Öffnung zur Landschaft ging Hand in Hand mit einer humanistisch-wissenschaftlichen Neugier an der Natur und an der äusseren Welt. Der gebildete Mensch der Frührenaissance weitete mit dem Blick in die Ferne gleichsam auch seinen inneren Horizont.

in Vorbereitung
Detailprogramm und Anmeldung über:»Die Poesie der Vernunft«

»Rotten, Rhone, Rhône – Genève«
Casafair-Reise 2020, 4. September bis 6. September, 2020

Wir führen unsere Reise weiter entlang der Rhone, diesmal auf der französischen Seite des Lac Léman nach Genf, wo Le Rhône nach 264 Kilometern die Schweiz Richtung Frankreich verlässt und sich südwärts dem Mittelmeer zuwendet. Auf einem Dampfer der Belle-Epoque-Flotte, die seit 130 Jahren auf dem grössten Binnensee Mitteleuropas verkehren, fahren wir nach Évian-les-Bains am Südufer des Genfersees: Grosses Wasser, »Lem an«, nannten die Kelten den See, der heute als »Lac Léman« bekannt ist. Wir besichtigen die »Buvette« der Architekten Maurice Novarina und Jean Prouvé in Évian-les-Bains. Und in Genf wird uns »La Clarté« eine »machine à habiter« von Le Corbusier begeistern. Und überhaupt Genf: Die »Hauptstadt des Friedens« mit europäischem Sitz der UNO, Hauptsitz des Roten Kreuzes und der Europäische Organisation für Kernforschung, CERN wird uns begeistern.

Detailprogramm und Anmeldung: Rotten, Rhone, Rhône – Genève
Auftraggeber: Casatair, Sektion Zürich

»Von der grünen Kuppel zum roten Stern«
Studienreise entlang der Seidenstrasse, 09. bis 25. Oktober 2020

Buchara, Samarkand oder Chiwa – da klingt erst einmal der Mythos der Seidenstrasse mit seinen traditionell orientalischen Bauten an. Die Städte Transoxaniens, einst blühende Zentren grosser Reiche, fädeln sich wie Perlen auf das Band des alten Handelswegs. Mit den Karawanen gelangten Einflüsse aus Ost und West hierher und der Reichtum der Städte weckte das Interesse zahlreicher Herrscher, die zusammen mit ihrer Vorherrschaft in der Region auch ihre kulturellen und architektonischen Traditionen mitbrachten. Doch die zentralasiatische Architektur des 20. Jahrhunderts ist weitgehend unbekannt. Dabei vollzog sich während der Sowjetzeit so etwas wie eine architektonische Revolution. Zwischen den politischen Vorgaben der Moskauer Fünf-Jahres-Pläne und den kulturellen Wurzeln der Völker Zentralasiens formten sich Städte und Gebäude, an denen sowohl die Utopie der Ingenieure als auch die Sensibilität der Handwerker abzulesen ist. Ein Open-Air-Museum sowjetischer Baukunst. Ziel der BSA-Reise 2018 ist eine kritische Auseinandersetzung mit der zeitgenössischen Architektur Usbekistans und ihrem Beitrag zu einer nationalen Identität. Gibt es eine speziell usbekische Architektur? Was zeichnet sie aus? Und in wie fern wird die Architektur in Usbekistan durch die Seidenstrasse und durch die Sowjetunion beeinflusst?

in Vorbereitung
Detailprogramm und Anmeldung über: Von der grünen Kuppel zum roten Stern
Auftraggeber: rex - reisen mit experten

»Asmara - Afrikas heimliche Hauptstadt der Moderne«
BSA-Reise 2020 (in Vorbereitung)

Asmara ist Afrikas heimliche Hauptstadt der Moderne. Fast unbeschädigt aus den Wirren von Zweitem Weltkrieg, 40 Jahren äthiopischer Besatzung und einem 30jährigen Befreiungskrieg hervorgegangen, beherbergt die Stadt heute das weltweit größte erhaltene Ensemble moderner Architektur. Nur Miami South Beach, Tel Aviv und Napier in Neuseeland bieten ähnliche, jedoch kleinere Ensembles dieser Epoche. Asmara ist die einzige größere Stadt der Welt, deren Zentrum die verschiedensten architektonischen Bewegungen der Moderne und deren Vorläufer in einem Gesamtensemble vereint. Das Stadtzentrum Asmaras ist zum größten Teil in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts unter der italienischen Kolonialmacht entstanden. Die meisten Bauten sind in der Architektursprache der Architettura Razionale, der italienischen Moderne der 20er und 30er Jahre errichtet, es finden sich aber auch zahlreiche Beispiele des Novocento, Futurismo, Neoklassizismus, Neobarocks, Monumentalismus sowie Bauten mit Bezügen zu den lokalen, eritreischen Bauweisen. Trotz des steigenden Interesses an der jüngeren Architekturgeschichte, insbesondere an der klassischen Moderne und dem Movimento Moderno, ist Asmara selbst unter Fachleuten kaum bekannt.

in Vorbereitung
Detailprogramm und Anmeldung über: BSA Ortsgruppe Zürich
Auftraggeber: BSA - Ortsgruppe Zürich

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