»Von el-Djazaïr zu Alger la blanche« Architektur Forum Ostschweiz, Studienreise nach Algier, 16. bis 20. September 2026 Anlässlich seines 30-jährigen Jubiläums unternimmt das Architekturforum Ostschweiz eine Studienreise nach Algier, um die Stadt als Laboratorium der modernen Architektur zu erkunden. In zweieinhalbstündigen Stadtspaziergängen erschliessen wir uns die Stadt vom antiken Ursprung über die Inseln, el-Djazaïr, die der Stadt den Namen gaben und der Kasbah aus der osmanischen Regentschaft. Nach der französischen Besetzung wandelte sich Algier zur Hauptstadt von Algérie française, mit prächtigen Boulevards, Rondpoints und Sichtachsen. Mitte 20. Jahrhundert wird die Stadt zum Versuchslabor der modernen Architektur und wir gehen der hohen Qualität der öffentlichen Räume nach, die Fernand Pouillon auf den Anhöhen der Stadt realisierte: Climat de France, Diar-El-Mahçoul und Diar-El-Saada. Der Besuch der heutigen Metropole führt schliesslich in die Gegenwart der postkolonialen Stadt. Ergänzt werden die Rundgänge durch Treffen mit algerischen Gäste und Zeit zum verweilen. In Zusammenarbeit mit: -> REX – Reisen Detailprogramm: -> Architektur Forum Ostschweiz Anmeldung über: -> Architektur Forum Ostschweiz Geschäftsstelle
»Kairo Mutter der Städte« Studienreise nach Kairo, 11. bis 22. Nov. 26 Wenn Rom mit Recht die »ewige« genannt wird, so gilt Kairo im arabischen Raum als »Mutter der Städte«. Ein Name - vielmehr ein Programm, das mehr als nur auf die lange Geschichte der Stadt hinweist. Was aber ist die Idee Kairos? In zehn thematischen Stadtspaziergängen gehen wir dieser Frage nach. Die rund zwei- bis dreistündigen Stadtwanderungen führen uns zu den Ursprüngen der arabischen Eroberung und den drei frühen arabischen Kapitalen. Zwei Rundgänge sind Al-Qahira, »der Siegreichen« gewidmet, die der Stadt den Namen gab. 969 von den Fatimiden gegründet, erlebte sie ihre Blüte unter den Sultanen Saladin, »Baibars und den Mamluken. Die Einverleibung ins Osmanische Reich besiegelte für mehr als drei Jahrhunderte Ägyptens Schicksal und die einst mächtige Hauptstadt wurde zur Provinzstadt. Im 19. Jahrhundert wandelte sich Kairo zur Grossstadt nach europäischem Muster mit prächtigen Boulevards, Rondpoints und Sichtachsen. Zu Recht wurde Kairo als das »Paris am Nil« bezeichnet. Der Besuch von al-Qahira al-Gadida führt uns schliesslich in die Gegenwart einer modernen Metropole. Ergänzt werden die Rundgänge durch einen Ausflug in die Frühgeschichte, ägyptische Gäste und Zeit zum verweilen. In Zusammenarbeit mit: -> REX – Reisen Detailprogramm und Anmeldung über: -> Thomas Meyer-Wieser
»Die Gärten von Sri Lanka, 2’000 Jahre Landschaftsarchitektur« Studienreise nach Sri Lanka, März 2027 Auf Grund des grossen Erfolgs im Februar 26 wird die Reise nach dem Buch von Klaus Holzhausen ein zweites Mal durchgeführt. Die Geschichte der Gärten und der Gartenkunst beschränkt sich weitgehend auf die schönsten europäischen Gärten von Rom über den französischen und englischen Garten bis hin zum 20. und 21. Jahrhundert. Daher erscheint es besonders interessant, die über 2’000 Jahre alte Gartentradition in Sri Lanka zu erforschen. Die ältesten Gärten stammen aus dem 3. Jahrhundert v. Chr. Sie sind bis heute lebendige Denkmäler. Die kunstvolle königliche Gartenanlage in Sigiriya aus dem 5. Jahrhundert ist einer der ältesten erhaltenen Gärten und steht in Grösse und archäologischer Komplexität den berühmten Beispielen von Pasargad, Tivoli oder Versailles in nichts nach. Die koloniale Begegnung brachte neue europäische Einflüsse mit sich. Die Entwürfe des singhalesischen Architekten Geoffrey Bawa und anderer Architekten im 20. Jahrhundert, verwirklichten den bewussten Ausdruck einer organischen Gartenkunsttradition, die wir er-fahren wollen. In Zusammenarbeit mit: -> REX – Reisen Klaus Holzhausen: -> Gardens of Sri Lanka, 2'000 years of garden and landscape design tradition Detailprogramm und Anmeldung über: -> Thomas Meyer-Wieser
»Die Doppelresidenz Urbino und Pesaro« Studienreise zu den Residenzen und Villen des Hofes von Urbino, in Vorbereitung Die Doppelresidenzen Urbino und Pesaro erforderte eine regelmäßige Verlagerung des Verwaltungsapparates von einem Zentrum zum anderen. Diese Verlagerung wurde nicht einfach rein sachlich mit logistischer Routine durchgeführt, sondern alljährlich mit großem Staat als zeremoniellen Zug des Hofes zu Wasser und zu Lande inszeniert. Den Winter über residierte man am Meer in Pesaro, den Sommer in den Bergen in Urbino. In Zusammenarbeit mit: -> REX – Reisen Detailprogramm und Anmeldung über: -> Thomas Meyer-Wieser